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Klimaschutz mit CO2-Quote

Aachener Stiftung schlägt Instrument zum Klimaschutz vor

Das von der Bundesregierung angepeilte Ziel einer Reduktion der CO2 Emissionen um 40% bis 2020 ist mit den derzeit beschlossenen Maßnahmen nicht erreichbar. Aus Sicht der Aachener Stiftung Kathy Beys sind diese zum großen Teil Flickschusterei.

Dringend notwendig sind verlässliche und marktwirtschaftliche Instrumente aus einem Guss: Maßnahmen, die eine CO2-Reduktion ins finanzielle Interesse auch der Bürger bringen. 

Der  Emissionshandel  ist eine solche Maßnahme. Die Stiftung regt an, den CO2- Emissionshandel auf den privaten Bereich auszudehnen, wie es derzeit in Großbritannien intensiv diskutiert wird.

Dazu schlägt die Aachener Stiftung Kathy Beys die Einführung von individuellen handelbaren Emissionsquoten und einer CO2-Card für Bundesbürger vor.

Grundlage ist ein zu beschließender CO2-Reduktionsplan, der jährlich sinkende Obergrenzen für die deutschen CO2-Emissionen definiert und schließlich im Jahr 2050 zu einer Reduktion der CO2- Emissionen auf 15 bis 20% des heutigen Niveaus führt. Dieser Plan legt auch fest, welcher Anteil der CO2-Emissionen an Privatpersonen ausgegeben wird.

Jeder Bürger verfügt dann über ein individuelles CO2-Guthabenkonto, auf das jedes Jahr gemäß des Reduktionsplans kostenlos CO2-Einheiten überwiesen werden. Bei jedem Kauf von Treibstoffen und Energieträgern fürs Wohnen werden CO2-Einheiten von diesem Konto abgebucht. Der Einkauf von sonstigen Produkten, Lebensmitteln und Dienstleistungen wird nicht mit CO2-Einheiten bezahlt. Deren Produzenten und Anbieter müssen selbst die für sie notwendige Menge an CO2-Einheiten am Markt einkaufen.

Die Handhabung des CO2-Kontos erfolgt mit Hilfe einer CO2-Card, die in ihrer Funktion mit einer Kreditkarte vergleichbar ist. Dies schafft die Möglichkeit nicht benötigte CO2-Einheiten am Markt zu verkaufen oder aber bei größerem Bedarf zuzukaufen.

Zu den Vorteilen einer CO2-Card meint Stephan Baldin, Vorstand der Stiftung: „Durch die Einführung verbindlicher Quoten werden Innovationen angeregt. Ein langfristiger Reduktionsplan gibt der Wirtschaft dazu die nötige Planungssicherheit. Die Deutsche Industrie kann zeigen, was sie an Lösungen in den Schubladen hat. Endlich ein marktwirtschaftliches Instrument anstatt ordnungspolitischer Regelungswut!

Die handelbaren Quoten nutzen die Kräfte des Marktes zu einer Umorientierung und binden Wirtschaft, Staat und Bürger aktiv in den Klimaschutz ein.

Handelbare individuelle Emissionsquoten garantieren wie kein anderes Politikinstrument die Einhaltung der definierten jährlichen Emissionsobergrenzen. Quoten sind gerecht, da sie unabhängig von seiner sozialen und finanziellen Stellung jedem Bürger ein gleiches Emissionsrecht zugestehen.

Die Einführung von persönlichen handelbaren Emissionsquoten stellt daher die Freiheit des Einzelnen selbst zu entscheiden, wie und wo persönliche Emissionen reduziert werden sollen, in den Vordergrund. Sie steht so in krassem Gegensatz zu ordnungspolitischem Wirrwarr.

Mehr dazu auf www.co2card.de

Pressefotos

Die untenstehenden Bilder dürfen heruntergeladen und für Pressezwecke kostenlos verwendet werden, wenn als Urheber die Aachener Stiftung Kathy Beys genannt wird.

Muster der CO2-Card (1119 x 703 Pixel)
© Aachener Stiftung Kathy Beys
Transaktionen mit der CO2-Card am Bankautomat (2000 x 1333 Pixel)
© Aachener Stiftung Kathy Beys
Transaktionen mit der CO2-Card am Bankautomat (2000 x 1333 Pixel)
© Aachener Stiftung Kathy Beys
Transaktionen mit der CO2-Card am Bankautomat (2000 x 1333 Pixel)
© Aachener Stiftung Kathy Beys
Transaktionen mit der CO2-Card am Bankautomat (2000 x 1333 Pixel)
© Aachener Stiftung Kathy Beys