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Vorteile

Sind CO2-Quoten und CO2-Card erst eingeführt, regeln sie Vieles beinahe von alleine. 

Auf einmal liegt es im vitalen Interesse des Bürgers, mit seinem CO2-Guthaben auszukommen. Die Zeiten des Appells an den Gutmenschen sind vorbei. Es wird zum Sport, einen möglichst großen Anteil der CO2-Quote nicht für den Kauf von Energie zu verschwenden, sondern für bares Geld zu verkaufen. So liegt es nun im Eigeninteresse sich Wissen zu Emissionen und Energieverbrauch anzueignen.

Logisch, dass dann bei der Anschaffung neuer Haushaltsgeräte der Energieverbrauch ein entscheidendes Kaufkriterium ist. Unternehmen, die nicht ausgiebig Auskunft über den Verbrauch ihrer Geräte geben, sind einfach weg vom Fenster. Ganz ohne Zwang.

Ebenso selbstverständlich ist es, beim Wohnungswechsel auf den Energieverbrauch einer neuen Wohnung zu achten. Klar, dass Vermieter, die ihre Wohnung noch vermieten wollen, darauf achten, die Wohnungen optimal zu dämmen. Oder CO2-freie Energie einzusetzen. Und dies auch kommunizieren! Ganz ohne Zwang, einfach aus einem gesunden Eigeninteresse heraus.

Die Automobilkonzerne werden sich einen Wettlauf liefern. Allerdings nicht mehr um das schnellste, das größte, das stärkste Auto. Es geht um das sparsamste. Ein Innovationswettlauf in eine ganz andere Richtung. Ganz ohne Zwang. Aber zum Wohle der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie.

CO2-Quoten nutzten die Kräfte des Marktes. Sie machen CO2 zu einem knappen Gut. Mit dieser kleinen, aber höchst wirkungsvollen Änderung verhalten sich Menschen plötzlich nicht nur ökonomisch vernünftig. Die ökologische Vernunft wurde gewissermaßen in die ökonomische eingebaut.

Eine Maßnahme, die nicht gegen das System arbeitet, sondern es sich zu nutze macht.

Detailliert zu den Vorteilen...