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Domestic Tradable Quotas

Das Konzept stellt eine Weiterentwicklung des TEQ-Konzeptes dar. Sie wurde am Tyndall-Center von Starkey und Anderson (2005) konzipiert. Der Hauptunterschied zu Flemings TEQ-Konzept liegt in der Einbeziehung des Luftverkehrs.

Autoren
Richard Starkey; Kevin Anderson: Investigating Domestic Tradable Quotas: a policy instrument for reducing greenhouse gas emissions from energy use, Tyndall Technical Report 39, Manchester 2005.

Cap
Festlegung eines rollierenden Budgets, die ersten 5 Jahre sind fest und bindend, die nächsten 5 Jahre sind fest, aber unter besonderen Umständen veränderbar, die Jahre 11-20 sind vorhergesagt.

Teilnehmer
Alle Individuen und Organisationen (Wirtschafts- und Gewerbebetriebe, Handwerk, Dienstleistungsbetriebe, Verwaltungen, Non-Profit-Organisationen, etc.)

Verteilung, Allokation
40% werden kostenlos an Individuen (Erwachsene) verteilt. 60% werden durch wöchentlich stattfindende Auktionen an Großhändler verkauft, die die Emissionsquoten an Organisationen, Firmen und Verwaltungen weiterverkaufen. Über diese Großhändler kaufen auch Individuen Emissionsquoten zu, die mehr CO2 als zugewiesen verbrauchen wollen.

Anwendungsbereiche
Gas, Elektrizität, Kohle, Mineralöl, Treibstoffe für Kraftfahrzeuge und Luftverkehr

Handling
Eine statistische Organisation registriert ausgegebene und eingelöste Emissionsquoten. Alle Individuen, Organisationen und Verwaltungen haben Zugang zum Markt und können dort Emissionsquoten kaufen und verkaufen. Durch den Verkauf des 60% - Anteils an den jährlich zugestandenen Emissionsquoten in wöchentlichen Auktionen an Großhändler werden Staatseinnahmen generiert.